Rettung gesunder/vitaler Bienenschwärme
Rettunggesunder/vitalerBienenschwärme

Das Wichtigste versäumt?

Wer hat am massenhaften Tod gesunder Bienenschwärme auch Schuld?

"Imker/innen" selbst.

 

Ein anschauliches Beispiel allein nur aus der Bundesstadt Bern:

Jedes Jahr fängt die Feuerwehr im Stadt- und Stadtrandgebiet teils über 150 Bienenschwärme ein und bringt dann die Ausreiser in die Schwarmsammelstelle. Dort bleiben sie mehrere Tage unter Quarantäne und werden danach gemäss einer Imker/innen Interessentenliste verkauft.

 

Wohlgemerkt, das sind nur solche Bienenschwärme die entdeckt wurden. Eine viel grössere Zahl unentdeckter Bienenschwärme erleidet nach einigen Tagen einen jämmerlichen Hungertod.

Das gleiche Schauspiel wiederholt sich auch in allen anderen Schweizer Städte und Dörfer und natürlich auch im übrigen Europa.

 

Schade, Schade, Scha(n)de, dass es nicht wenigen Imker/innen in den ortsansässigen Imkervereinen egal ist, ob ihre gesunden Bienen in Scharen das Weite suchen und die Bienenvölker auf ihren Bienenständen dann teils bis zur Hälfte schrumpfen.

Kurse für Anfänger-/innen

 

Was kann (muss) gegen diesen riesigen Exodus getan werden?

Grosse Anstrengungen werden unternommen, Bieneninteressierte in diversen Kursen und Lehrgängen mit dem Geschöpf Honigbiene vertraut zu machen. Bekannter weise wird aber neben anderen Lehrinhalten auch dem Bienenstockbau verschiedenster Bauart, grosszügigst Zeit eingeräumt.

 

Hier wird die zentrale Frage an Kursleiter/innen und Vortragende gestellt:

Was nützt der/die schönste selbstgemachte Bienenstock, Ablegerstock oder die Schwarmkiste, wenn das/der dafür vorgesehene "Bienenvolk/Bienenschwarm" nie in den Genuss dieser passablen und mit Liebe gebauten Unterkunft kommt?

 

Zu Beginn eines Anfängerkurses muss jede(r) Bienenkursleiter/in fairerweise allen Teilnehmern mindestens die Adressen von Imker/innen bekannt geben, wo ein Bienenvolk oder Bienenschwarm gekauft werden kann/könnte.

 

Nur so werden Kursteilnehmer nach dem Kurs nicht im Regen stehen gelassen und können ihr Gelerntes sofort anwenden. Und es ensteht dann nicht der Eindruck, dass es den Kursleiter-/innen nur um die Kohle der Anfänger-/innen geht!

Wie viel Zeit wird eigentlich darauf verwendet, Kursteilnehmer (Lernende) das Verhalten der Bienen im Stock, kurz vor dem Ausschwärmen zu erklären/deuten/vorzubeugen*, um im gegebenen Fall eine Rettungsaktion einzuleiten?

Dieses elementare Wissen ist der Schlüssel zu minimalem Bienenverlust durch verfliegen von Bienenschwärmen, damit Imker/innen nicht jedes Jahr um ihre mühevolle Zeit und kostenintensive Frühjahrsarbeit gebracht werden. *Imkerpraxis Guido Sklenar Seite 197-198

 

Wie viel nützt aber dieses Wissen, wenn Imker/innen zur Schwarm(tages)zeit gar nicht am Bienenstand sind oder sein können? Wer kann in diesem Fall als Ersatz einspringen und Wächter/in spielen, um die sonst meist unbeobachtet ausziehenden Bienenschwärme wenigstens zu lokalisieren oder eventuell sogar einzufangen?

 

Ist die Abwesenheit vieler Imker/innen vom Bienenstand der mögliche Tod von millionen Schwarmbienen?

Was bleibt nach einem (eventuell mehrmaligem) Schwärmen in den Mutterstöcken zurück? Sind es nicht oft nur elende Häufchen oder Krepierlinge? Und bei diesen müssen dann die erstaunten Imker/innen um jeden Preis alle möglichen Gesundheitstherapien anwenden, um Bienenleben zu retten.

Scheinen die Bemühungen vergeblich, werden vom Bieneninspektor/Bienen-kommisär bis hin zum Landesveterinär alles in Bewegung gesetzt, um Rettung zu erbitten oder im schlimmsten Fall von diesen dann das Todesurteil über die armseligen und bedauernswerten Geschöpfe ausgesprochen zu bekommen.

Wäre es richtig, nur einen unbefriedigten Zustand aufzuzeigen, ohne aber umsetzbare Lösungsvorschläge zu machen? Nein!

 

Was müssen Imker/innen tun, wenn sie ihre Bienen nicht bei sich zu Hause oder anderswo überwachen können?

Entweder Personen als Aufpasser/Schwarmmelder anheuern, oder die bewährten "Schwarmfallen*" (Marke "Eigenbau" oder dementsprechend vorbereitete Bienenstöcke und Ablegerstöcke mit geöffneten Fluglöchern) im/am Bienenstand oder mit Erlaubnis bienenfreundlicher Nachbarn sogar auf deren Grundstücke aufzustellen oder aufzuhängen.

*Bienendemokratie - Thomas D. Seeley

 

Was passiert zur Schwarmzeit?

Ausziehende oder schon ausgezogene Bienenschwärme aus der Nachbarschaft suchen mit Hilfe der Suchbienen ab ca. fünfzig (eigene Erfahrung) bis zu etlichen hundert Meter mit Eifer eine passende Bleibe und nehmen dann nach gründlicher Prüfung und Begutachtung die von Imker/innen grosszügigst angebotenen "Schwarmfallen" mit schnellster Besitzergreifung an.

 

Das gleiche Ziel verfolgen die eigenen, teils beobachtet/unbeobachtet ausziehenden Bienenschwärme und erhalten so auf die gleiche Weise ihre Gratisunterkunft in der Nachbarschaft.

Wo ist jetzt das Bienensterben oder der Bienentod durch verflogene und anschliessend verhungerte Bienenschwärme? Nirgends, denn durch den fliegenden Austausch der Bienenschwärme hat meistens jeder seine verlorene, gesunde Bienenmenge wie zuvor.

Dass die dann glücklich Gelandeten vor einer Brutnestbildung (verdeckelte Brut) eine entsprechende Gesundheitsbehandlung erfahren sollten, muss jeder selbst entscheiden.

 

Nur keinen Neid aufkommen lassen wenn Imker/innen durch den fliegenden Austausch der Bienenschwärme "ein eventuell mehr oder weniger leistungsfähiges Bienenvolk" von unbekannter Herkunft zugeflogen bekommt (die Ausreisser identifiziert man am besten an der um ihren Hals hängenden Kantonalen Bienenstands - und Stocknummer), haben solche möglicherweise dann am Ende der Schwarmzeit mehr Bienenvölker als vorher.

 

Leben müssen unsere Bienenschwärme und für Mensch und Tier etwas leisten und nicht verrecken!

Freuen sich dann nicht auch die amtlichen Bienengesundheitsüberwacher in ihrem Hoheitsgebiet, wenn sie anstatt ständig bei kranken, bei vitalen und starken Bienenvölkern Nachschau halten können?

 

Bitte teilt euch daher untereinander umsetzbare Strategien mit, wie wir in Zukunft diesen uns Schweizer Imker/innen wahrhaft unwürdigen Bienentod grösstmöglichst verhindern können.

Imker/in - Was machst du gegen das alljährliche Verfliegen deiner kostbaren und gesunden Bienenschwärme?

Schreibt uns "Einfangtipps", damit das Sterben zigtausender Bienenschwärme, dass alle anderen Todesursachen bei weitem übertrifft, so nicht mehr weitergeht.

 

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